Härtere Sanktionen gegen integrationsunwillige Sparpolitiker!

Immer wieder nutzen Politiker wie z. B.
Sarrazin Angriffe auf hier lebende „Ausländer“,
um von den wirklichen Problemen
abzulenken. Angeblich wollen
viele muslimische MitbürgerInnen sich
nicht integrieren und nicht unsere Sprache
lernen. Die Wahrheit sieht anders
aus:

Seit 2005 haben 900.000 MigrantInnen
an Sprachkursen teilgenommen.
Doch während die Bundesregierung
laut über weitere Maßnahmen gegen
„integrationsunwillige Ausländer“ nachdenkt,
erschwert sie selbst den Erwerb
der deutschen Sprache. Seit Juli
wurden die Zuschüsse für Sprachkurse
drastisch gekürzt und eine Wartezeit
von drei Monaten für Lernwillige eingeführt.
Ist die nächstgelegene Sprachschule
bereits voll, muss noch länger
gewartet werden. SprachlehrerInnen
werden meistens prekär beschäftigt
und verdienen oft nur 8 Euro netto
die Stunde. Und Kinderbetreuung wird
nur bei der Hälfte aller Sprachkurse
angeboten – dabei ist dieses Problem
der häufigste Grund zum Abbruch
eines Kurses. Wenn die Herrschenden
an Sprachkursen sparen, sind vor allem
sie selbst „integrationsunwillig“.

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