Mehr als 100.000 „eyes on gaza“

In Berlin waren letzten Samstag, 27. September, über 100.000 Menschen in Berlin auf der Straße. Die bisher größte palästinasolidarische Demonstration in der Hauptstadt und ein großes Zeichen der Solidarität. Über 50 verschiedene politische Gruppen, NGOs und Einzelpersonen hatten zu der Demonstration aufgerufen. Ein hervorzuhebender Fortschritt war, dass einzelne Gewerkschaften und Gewerkschaftsgliederungen zu der Demo aufgerufen haben. So zum Beispiel der Berliner Landesverband der GEW (Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft), der auf Druck der Gewerkschaftsbasis den Demoaufruf untersützte. Auch die Berliner Krankenhausbewegung mobilisierte zur Demo. Dadurch gab es das erste Mal einen zwar kleinen, aber sichtbaren Block von solidarischen Gewerkschafter:innen. Während die 100.000 von der Polizei weitgehend in Ruhe gelassen worden sind, erlebte die parallel stattfindende Kundgebung in Berlin-Kreuzberg „United for Liberation“ massive Polizeigewalt. Schon vor dem Ende der Demonstration wurde diese von der Polizei gestoppt.
In Düsseldorf demonstrierten am selben Tag unter dem Motto: «Wir vergessen Gaza nicht – Freiheit für Palästina und alle unterdrückten Völker» über 15.000 Menschen. Die Demo konnte auf Grund des großen Zustroms an Menschen erst mit 2 Stunden Verspätung starten.

Der 27. September war ein starkes Zeichen der Solidarität und ein Zeichen gegen die Deutschlands Unterstützung am Genozid.

Machen wir die nächsten Kundgebungen zu einem ebensolchen starken Zeichen. Zum Beispiel am 3. Oktober in Berlin, 14 Uhr Bebelplatz (Gewerkschaftertreff 13:30 Uhr vor der Humboldt-Uni. Solidarität mit den Palästinenser:innen! Solidarität mit der Global Sumud Flotilla!

Berlin, 27. September 2025
Berlin, 27. September 2025

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