Berliner Sozialarbeiter:innen schlagen Alarm

Zur Kürzungsorgie der Berliner SPD-CDU-Regierung gehören Einsparungen im Sozialen Bereich. 53 Jugendclubs in Berlin-Mitte droht das Aus, warnen Sozialarbeiter:innen und Sozialvereine. In einem offenen Brief prangern sie an, „dass ein wesentlicher Teil der vom Berliner Senat an den Bezirk Mitte gerichteten Einsparungsforderungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Familienförderung umgesetzt werden soll.“ Weiter heißt es in dem Brief: „Der Bezirk Mitte verabschiedet sich damit von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe, die sowohl eine präventive Wirkung entfalten als auch in akuten Krisensituationen unterstützen. Gerade benachteiligte Familien, Schülerinnen sowie Kinder und Jugendliche verlieren wichtige, verlässliche Ansprechpartner*innen, sichere Räume der Begegnung und Angebote, die zur Stabilisierung dieser Zielgruppen wesentlich beitragen. Wichtige Bestandteile der Präventionskette gehen verloren und die Weiterleitung in ergänzende Unterstützungsangebote (z.B. Therapien) wird verhindert. Die langfristig aufgebaute und bewährte bezirkliche Infrastruktur in Form bestehender Kooperationen und Netzwerke wird zerstört.“

Donnerstag, 18. Januar, 12 Uhr Kundgebung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus.

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