Das Runde muss in das Eckige!

Bei den Fifa-Methoden könnte man
meinen, dass damit nicht der Ball ins Tor,
sondern die Taler in die Koffer gemeint
sind.

Denn nun wurde das bekannt,
was jeder wusste: Für die Vergabe der
Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar
soll eine dreistellige Millionensumme
an Schmiergeldern geflossen sein und
man munkelt bereits, dass Summen in
ähnlicher Größenordnungen auch für
die WM 2018 flossen, die das korrupte
Komitee an Russland vergab.

Wen
wundert’s? Für die Unternehmen in den
einzelnen Ländern gibt es bei einem
solchen Spektakel viel zu verdienen. Man
denke nur an die großen Bauunternehmen,
die sich in einem solchen Fall die Hände
reiben, weil der Staat mehr Gelder für
Infrastrukturprogramme bereitstellt. Oder
an die großen Hotelketten, die während
der WM viele Mehreinnahmen haben.
Die Liste derer, die daran verdienen ist
lang.

Nur die normale Bevölkerung geht
wie immer leer aus. Noch schlimmer:
Milliarden von Steuergeldern fließen in
die Großbauten, während die einfache
Bevölkerung sehen muss, wo sie bleibt
und sich meistens nicht einmal eine
Stadionkarte kaufen kann.

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