Krise des Kapitalismus in Zeiten von Corona

Während alle Welt gebannt auf die Ausbreitung des Virus schaut, nehmen auch die Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen zu. Die Börsenkurse purzeln seit einem Monat, der DAX beispielsweise hat fast 40% seines Werts verloren. Die Europäische Zentralbank hat am 18. März angekündigt, 750 Milliarden Euro in die Finanzmärkte zu pumpen. Die Staatsschulden werden weiter wachsen. Unter der Corona-Krise müssen Betriebe schließen, andere versuchen, ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Arbeitenden, weiter zu produzieren. Aber schon vor Corona hatten sich die Anzeichen gemehrt, dass die Weltwirtschaft auf eine neue Krise zusteuert.

Worauf müssen wir uns einstellen? Während wir nicht behaupten, die zukünftige Entwicklung zurzeit vorhersagen zu können, wollen wir mit euch neben der aktuellen Situation grundsätzliche Fragen diskutieren: Warum produziert der Kapitalismus regelmäßig Wirtschaftskrisen und Elend, obwohl Reichtum und Produktion immer weiter steigen? Welche Probleme und Widersprüche haben sich seit der Krise 2008/2009 angehäuft? Welche Gefahren bringt der Corona-Shutdown mit sich? Und vor allem: Was tun, damit die Interessen der arbeitenden Mehrheit nicht unter die Räder geraten?

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