Mussolinis Faschismus – Die Reaktion auf eine verschlafene Revolution.

Oft wird der Aufstieg des Italienischen Faschismus mit Mussolinis „Marsch auf Rom“ als Staatsstreich erzählt. Doch dessen Machtübernahme ist viel mehr ein langer Prozess. Eine Gratwanderung zwischen der Legalität, welche sich in Teilnahme an den Wahlen und Zusammenarbeit mit der Regierung auf verschiedensten Ebenen zeigt, und der Illegalität, welche Ausdruck in der maßlosen Gewalt der faschistischen Milizen und brennenden Gewerkschafts-Kammern findet. Direkt nach dem Weltkrieg ist Italien ein revolutionäres Pulverfass, Fabrikbesetzungen – Generalstreiks und Landbesetzungen sind Ausdruck des Drangs der Arbeiter:innen nach einem anderen System. Die gesamte Bevölkerung ist politisiert, und im Angesicht der Sozialistischen Bewegungen gärt der Faschismus, geleitet von Mussolinis Sinn für Macht. Wie konnten die Faschist:innen gegen die Interessen der Massen siegen? Was war die Politik der Arbeiter:innenbewegung? Hätte man den Faschismus verhindern können?

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