Kapitalismus: ein korrupter Selbstbedienungsladen für die Reichen!

In Österreich treten derzeit fast täglich neue Korruptionsaffären und Details dazu ans Tageslicht. Sie zeigen, mit welcher Selbstverständlichkeit die Herrschenden die Gesellschaft als ihren Selbstbedienungs-laden ansehen. Dieser Bereicherung einiger Weniger auf Kosten der großen Mehrheit gilt es einen Riegel vorzuschieben.

Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ versucht das mittels Volksentscheid. In der Metall-branche gibt es Warnstreiks zum Auftakt der Tarifverhandlungen, denn Unternehmen schreiben trotz Pandemie Riesenprofite und planen massiven Stellenabbau. Und auch bei der Deutschen Bahn drohen Sparmaßnahmen zu Lasten der Beschäftigten und der Mobilitäts-wende. Auch hier wären Streiks der Weg für die Arbeitenden, ihre Interessen zu verteidigen und durchzusetzen. Die Kolleg*innen der CFM an der Charité Berlin kämpfen seit zehn Jahren gegen Outsourcing und dessen Folgen.

Arbeiter*innen müssen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, statt selbsternannten Anführer*innen zu vertrauen. In Russland und Myanmar zeigt sich, dass bürgerliche Oppositionelle keine wirkliche Perspektive aufzeigen können. Des-wegen diskutieren wir zum Abschluss dieser Ausgabe „Wie man eine Pipeline in die Luft jagt.“

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