Jemen: Es geht noch schlimmer

In einer Erklärung anlässlich des muslimischen Festes Ramadan bezeichnete das Internationale Komitee des Roten Kreuz (ICRC) die Notwendigkeit von Hilfe für Jemen als „enorm, jenseits aller Vorstellungskraft“.

Jemen, am südlichen Zipfel der arabischen Halbinsel, ist seit Jahren Schauplatz eines Stellvertreterkrieges regionaler Großmächte. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von einer der größten menschengemachten humanitären Katastrophe. Man geht davon aus, dass 80% der Bevölkerung, also 30 Millionen Menschen, auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen sind, mehr als 13 Millionen Menschen, hungern. Nur 9% der von der UNO als erforderlich gehaltenen Summe, sind ausfinanziert.

Diese menschliche Tragödie und dieser Krieg werden vom Westen weniger angeprangert, weil seine Verbündeten – insbesondere Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate – ihn führen.

Beitragsbild: A displaced child lives with his family in a camp outside when he heard children playing in the middle of the camp. Credit: Abdullah Aljaradi/ICRC – www.icrc.org/en/war-yemen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert