Das Leben – ein Spiel?

Der österreichische Kanzler Kurz versucht(e) mit gezinkten Karten an die Macht zu gelangen und sie auch zu halten. Ob das „House of Kurz“ hält und wie es weitergehen wird – wir werden es bestimmt in unterhaltsamen Kurz-nachrichten lesen.

Wer eher auf Seifenopern steht, soll sich lieber die Koalitionsverhandlungen anschauen – wer kann mit wem, wer bekommt welchen Posten, wer kann welche Forderung in den Koalitions-vertrag reinschreiben, um ihn später nicht einzuhalten.

Derweil kämpfen die Geflüchteten an den Grenzen gegen Polizei, Wetter und unmenschliche Bedingungen an – halt ein echtes „Squid Game“. Die VIPs – EU-Abgeordnete. 

Andere entdecken gerade für sich das durchaus langatmige, aber effektive Spiel „Streik“. Von den Erzieher:innen in Wien, den Automobilarbeiter:innen in Deutschland, über viele Branchen hinweg in den USA, bis hin zum Krankenhauspersonal von Berlin bis Kopenhagen, alle sind sie mehr oder weniger davon angetan.

Die reichsten Menschen dieser Erde vermehren derweil weiter ihren Reichtum, verzocken unsere Lebens-grundlagen und spielen die profitabelsten Endzeit-szenarien durch.

Die Grünen in Österreich beanspruchen für sich, dagegenzuhalten und ver-abschiedeten eine ökosoziale Steuer-reform — unser Fazit: Game over, kein Neubeginn möglich.

Insgesamt ziehen wir den Schluss: wir müssen die Spielregeln ändern! Das bedeutet Co-op1 statt Alle-gegen-Alle und Sozialismus statt Kapitalismus.

1 steht in der Spielerszene für Kooperation.

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