Nun endlich gibt es eine Belohnung für den Krieg der
USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan. Gigantische
Vorkommen von Bodenschätzen (Lithium, Eisen, Kupfer,
Gold und Kobalt) im Wert von einer Billion Dollar wurden
geortet, die unter anderem für die Produktion von
Laptops, Akkus und Handys wichtig sind. Doch wer
wird sie heben können? Wer hat das Kapital, um die
nötigen Investitionen für den Abbau und den Transport
zu tätigen? Wer wird den Profit aus diesen Rohstoffen
ziehen?
Die afghanische Bevölkerung wird – wenn überhaupt
– nur einen Bruchteil von diesem Reichtum erhalten.
Mit ziemlicher Sicherheit wird es doch so ablaufen, dass westliche Konzerne sich die Lizenzen für
den Abbau sichern werden – genau wie im Irak. Was
für ein glücklicher Zufall also, dass die USA und die
NATO-Truppen das Land in der Hand haben und die
korrupte Regierung Karzai nichts weiter ist als ihr Handlanger.
Ein anderes Szenario könnte so aussehen wie
im Kongo, wo sich seit Jahren ein Bürgerkrieg abspielt
und sich die einzelnen Kriegsparteien die Rohstoffe
sichern. Die Bevölkerung muss dort unter Androhung
von Gewalt die wertvollen Metalle abbauen und die „Rebellen“
verhökern ihre Beute an westliche Konzerne.
Eine klassische win-win-Situation für einheimisches
und westliches organisiertes Verbrechen!
