Wiedereröffnung von Werkstätten,
Entschädigung für Fahrgäste … die SBahn-
Chefs bemühen sich, mit Versprechungen
das Stimmungstief aufzuhellen.
Selbst mit der angekündigten Entschädigung
will die S-Bahn noch ihren
Reibach machen, denn nur Abo-Kunden
kriegen zwei volle Monate geschenkt,
nachdem sie ihr Abo verlängert haben.
Hartz-IV-Empfänger, die jeden Cent
nötig haben, kriegen nicht mal die Hälfte
ihres eh viel zu hohen Ticketpreises
erlassen.
Rechtsanwälte besser geschmiert
als die Radachsen?
Wochenlang haben Anwälte der
Haus-und-Hof-Kanzlei der Deutschen
Bahn die Beschäftigten ausgehorcht
und inzwischen ihren Untersuchungsbericht
präsentiert. Der sieht die
Schuld – wen wundert´s – nicht beim
Bahnkonzern und seinen Sparvorhaben.
Stattdessen wird fast alles auf die
Fahrzeughersteller wie Bombardier
geschoben.
Doch dieses Schattenboxen
zwischen Großkonzernen soll davon
ablenken, dass sie ihre eigene
„Achse des Bösen“ bilden, die für Achsund
Radbrüche verantwortlich ist. Alle
haben sie nur ihre Gewinne im Kopf
und sparen an der Sicherheit!
