Über 60% der fast 2 Mio. Studierenden an Unis und Fachhochschulen müssen in Deutschland mittlerweile Studiengebühren zahlen. Trotz der Zahlung von zusammen einer Milliarde Euro hat sich an den Unis wenig zum Besseren gewendet. Einzig die überfüllten Hörsäle wurden etwas leerer: Nach einer Untersuchung des Bildungsministeriums entschieden sich allein 2006 18.000 AbiturientInnen (die meisten davon Frauen und Arbeiterkinder) wegen der Gebühren gegen ein Studium… Wenn die Länder – pleite durch die Milliarden für die Unternehmen – die Gebühren weiter erhöhen, wird es für die Reichenkinder, die dann ein Studium noch bezahlen können, wieder richtig leer in der Uni.
