„Welcome“ (Willkommen) zeigt die Geschichte
des jungen Kurden Bilal, der
es nach 3 Monaten Flucht aus dem Irak
bis nach Calais (Frankreich) geschafft
hat. Dort strandet er wie so viele
Flüchtlinge, die nach England wollen.
Auch wenn die Überfahrt über den Ärmelkanal
nur 1:30 Stunden dauert, so
ist dies für die Flüchtlinge eine schier
unüberwindbare Grenze. Täglich spielt
sich ein Katz-und-Maus-Spiel ab zwischen
den Flüchtlingen einerseits, die
jede Möglichkeit zur illegalen Überfahrt
nutzen, und der französischen Polizei
andererseits, die technisch weit überlegen
ist. Ein tödliches Spiel.
Bilal setzt alles auf eine Karte: er
will rüber schwimmen. Und so trifft er
auf den Schwimmlehrer Simon, der ihn
schließlich heimlich im Kraulen unterrichtet.
Der Film ist ein Plädoyer für Menschlichkeit
und Courage.
