
Während die Diplomatinnen und Diplomaten der Welt auf dem Parkett der UNO um Wörter und Buchstaben stritten und nicht einmal ein Statement für einen sofortigen Waffenstillstand hinbekamen, haben am Wochenende wieder weltweit hunderttausende Menschen in Solidarität mit den Palästinenser:innen demonstriert.
In New York hatten Freitag Abend mehrere Tausend Demonstrant:innen die „Grand Central Station“, den Hauptbahnhof, besetzt. Sie riefen im Bahnhof und davor beispielsweise „cease fire now“. Die Teilnehmer trugen unter anderem schwarze T-Shirts mit der Aufschrift »Juden sagen: Waffenstillstand jetzt« und »Nicht in unserem Namen«. Die Organisation Jewish Voice for Peace erklärte auf Twitter: „Tausende von Juden und Freunden besetzen die Grand Central Station in einem historischen ›Sit-in‹ und fordern einen Waffenstillstand“. Tausende Demonstrant:innen strömten außerdem am Samstag durch die Straßen von Brooklyn auf die Brooklyn Bridge, die voller Leute war.
Auch in San Francisco wurde demonstriert. In London waren hunderttausend auf der Straße, die größte Demonstration war das. Riesig auch in Istanbul. In Hebron, in der palästinensischen Westbank, gab es Proteste. Auch in Stockholm, Rom und Kopenhagen. Die Polizei von Paris hat die angemeldete Demonstration verboten. Aber es kamen dennoch ein paar Hundert.
In Berlin waren Samstagnachmittag mindestens 11.000 Menschen durch Kreuzberg gezogen.
Diesen Samstag, 4. November, ist weltweit Aktionstag für Frieden in Palästina und Israel.
Die Bombardierungen müssen sofort stoppen! Die Blockade von Gaza und Westbank müssen sofort aufhören
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