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Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit? – Frankreich 1789-1799

Im Juli 1789 stürmte die Pariser Bevölkerung die Bastille, Festung und Symbol der absoluten Macht des Königs. Während die städtische Armut in wiederholten „Riots“ die Monarchie zu Zugeständnissen erkämpfte eine radikale Bauernbewegung im Sommer die Abschaffung des Feudalismus auf dem Land. In der Nationalversammlung beschlossen Kaufleute, Anwälte und Pfarrer die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ und gaben Frankreich eine bürgerliche Verfassung.
Was ist dran am Mythos von „Liberté (Freiheit), Égalité (Gleichheit) und Fraternité (Geschwisterlichkeit)“, mit denen sich die französische Republik bis heute schmückt? Wie kam es zur Hinrichtung des Königs und zur „Schreckensherrschaft“ 1793/94 als 40.000 Menschen durch die Guillotine hingerichtet wurden? Und was führte dazu, dass zehn Jahre nach 1789 mit Napoleon zuerst ein Diktator, ab 1804 als Kaiser, die Revolution abschloss?
Wir wollen nach einem Einführungsreferat mit euch diskutieren, welche Bedeutung aber auch welche Grenzen die Französische Revolution von 1789-99 hatte und welche Bedeutung sie für revolutionäre Sozialist*innen und die Arbeiter:innenbewegung heute noch hat.
Es gilt 2G Plus – kommt also bitte genesen oder (zweifach geimpft). Wir testen dann vor Ort noch mit einem Schnelltest.
