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Corona-Krise: Was ist mit den Interessen der Arbeitenden?

April 2 @ 18:30 - 20:00

adidas, H&M, Deichmann... je größer die staatlichen Hilfe, umso größer der Hunger auf meh
Während in der Corona-Krise die Regierung so tut, als würde sie allen Menschen schnelle unbürokratische Hilfen bereit stellen, zeigt die Realität etwas ganz anderes. Riesige Hilfspakete werden geschnürt, die in allererster Linie den Großkonzernen zugute kommen. Volkswirt*innen von Allianz und der Deutsche Bank sind sich einig: In Folge der Coronakrise soll die Arbeitslosigkeit steigen. Die breite Masse der Arbeitenden soll draufzahlen, zum Beispiel durch Kurzarbeit, die den Unternehmen ermöglicht, ihre Lohnkosten auf die Sozialkassen und die Beschäftigten abzuwälzen. Die AfD bezeichnet die Kurzarbeit als „wichtiges Signal der Solidarität“, doch wer soll hier mit wem solidarisch sein?!
Was tun und sagen eigentlich die Gewerkschaften und die Linkspartei in dieser Situation: Kümmern sie sich um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten, organisieren sie Widerstand gegen die Weiterführung nicht notwendiger Produktion, fordern sie, dass die Kapitalist*innen die Krise bezahlen? Versuchen sie einen alternativen Plan zu verteidigen? Was ist gemeint, wenn der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei sagt, dass man jetzt nicht mehr „die üblichen Spielchen spielen“ solle zwischen Regierung und Opposition?

Details

Datum:
April 2
Zeit:
18:30 - 20:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

online Veranstaltung via „zoom“ – den Einladungslink findet ihr kurz vor Veranstaltungsbeginn hier